
Es gibt Lebensphasen, in denen sich Hoffnungslosigkeit und Perspektivlosigkeit ausbreiten und in eine Depression münden können. In solchen Zeiten kann eine begleitende Psychotherapie oder Hypnosetherapie in Hannover unterstützend wirken.
Oft stellt sich das Gefühl ein, als laste eine schwere, bedrückende Stimmung auf dem Brustkorb und mache den Körper müde und schwer.
Antriebs-, Mut- und Interessenlosigkeit können dazu führen, dass der Alltag zunehmend kraftlos erscheint und sich eine innere Lethargie ausbreitet.
Selbstzweifel oder Selbstvorwürfe lassen die Gedanken kreisen, sodass kaum noch innere Ruhe gefunden wird.
Das Herz fühlt sich schwer an, Verzweiflung nimmt immer mehr Raum ein. Vielleicht fließen Tränen, und dunkle, farblose, kalte Momente schleichen sich in das Leben ein.
Diese Momente dürfen sein. Sie sind kein Zeichen von Schwäche. Auch wenn es sich im Augenblick nicht so anfühlt: Sie sind etwas, das bewältigt werden kann, um das eigene innere Licht wieder wahrzunehmen und allmählich auch im Außen zu spüren.
Dafür braucht es Zeit. Hetzen Sie Ihre Seele nicht – die Seele geht zu Fuß.
Stellen Sie sich einen Himmel vor, der von Wolken bedeckt ist. Auch hier ziehen die Wolken nicht abrupt davon, sondern lösen sich Stück für Stück, bis das Sonnenlicht wieder sichtbar wird.
Mit einer Hypnosetherapie in Hannover können bei depressiven Verstimmungen gute bis sehr gute Erfolge erzielt werden. Gerne begleite ich Sie auf Ihrem Weg, wieder Vertrauen zu fassen – in sich selbst und in die Möglichkeit, dass neben der belastenden Situation auch Wärme, Freude und Zuversicht wieder Raum bekommen dürfen.
Im Herbst werden die Tage kürzer und dunkler. Für manche Menschen wirkt sich diese Veränderung spürbar auf die Stimmung aus.
Möglicherweise leiden Sie unter verminderter Energie und Antriebslosigkeit. Hinzu können weitere Symptome kommen, die auch bei depressiven Erkrankungen auftreten, wie eine niedergedrückte Stimmung, Freudlosigkeit oder Schuldgefühle.
Häufig zeigen sich zudem ein erhöhtes Schlafbedürfnis sowie vermehrter Appetit oder Heißhunger.
Diese jahreszeitabhängige depressive Episode, auch als Herbst- oder Winterblues bezeichnet, tritt meist in den Herbst- und Wintermonaten auf. Die Beschwerden bessern sich in der Regel wieder, sobald im Frühjahr durch längere Tage und mehr Tageslicht eine ausreichende Lichtexposition gegeben ist.

Ein wesentlicher Auslöser der saisonal abhängigen Depression ist in der Regel ein Mangel an Tageslicht.
In kontrollierten Studien konnte die Wirksamkeit der Lichttherapie nachgewiesen werden.
Die Anwendung erfolgt bevorzugt morgens, idealerweise zwischen 6:00 und 8:00 Uhr oder direkt nach dem Aufstehen. Dabei verbringt man täglich etwa 30–60 Minuten vor einer Tageslichtlampe mit einer Lichtstärke von 10.000 Lux.
Eine Besserung der Symptome kann in manchen Fällen bereits innerhalb der ersten Behandlungswoche eintreten, bei anderen Betroffenen auch erst nach zwei bis vier Wochen.

Bewegung im Freien und ausreichendes Tageslicht können bei einer saisonal abhängigen Depression eine unterstützende Rolle spielen.
In den Herbst- und Wintermonaten – meist zwischen November und März – leiden viele Menschen in den nördlichen Breitengraden unter Lichtmangel. Dieser kann sich unter anderem auf den Vitamin-D-Haushalt auswirken und mit Stimmungseintrübungen einhergehen.
Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft, idealerweise täglich oder mehrmals wöchentlich für etwa eine Stunde, kann sich positiv auf Stimmung, Antrieb und Schlaf-Wach-Rhythmus auswirken. Besonders günstig ist Bewegung bei Tageslicht.
In diesem Zusammenhang wird auch Vitamin D diskutiert. Mehrere epidemiologische Studien weisen auf einen möglichen Zusammenhang zwischen niedrigen Vitamin-D-Serumspiegeln und depressiven Verstimmungen hin. Ein protektiver oder unterstützender Effekt von Vitamin D wird daher angenommen.

Ob eine Vitamin-D-Substitution sinnvoll ist, sollte individuell und in Rücksprache mit dem Hausarzt oder einer entsprechend qualifizierten Fachperson erfolgen. Gegebenenfalls kann dabei auch auf eine begleitende Magnesiumzufuhr geachtet werden.
Sollten sich trotz Lichttherapie, Bewegung und entsprechender Maßnahmen keine ausreichende Linderung der Symptome einstellen, kann eine begleitende Psychotherapie unterstützend hilfreich sein. In meiner Praxis arbeite ich unter anderem mit Hypnosetherapie in Hannover, um depressive Symptome behutsam zu begleiten und innere Ressourcen zu stärken.